An der Zahl der amerikanischen Truppen im Irak wird vorerst nicht gerüttelt - das machte US-Präsident Bush am Donnerstag in seiner Rede zur Lage im Irak deutlich. Vor dem Kongress in Washington kündigte Bush an, den Empfehlungen seines Irak-Kommandeurs General David Petraeus zu folgen und die Zahl der US-Truppen bis auf weiteres konstant zu halten.
Bush warnte in seiner Ansprache erneut den Iran vor Versuchen, das Nachbarland Irak zu destabilisieren. "Das Regime Teheran steht vor der Wahl", sagte Bush. "Es kann in Frieden mit seinem Nachbarn leben und von starken wirtschaftlichen und kulturellen und religiösen Bindungen profitieren, oder es kann weiterhin illegale militante Gruppen bewaffnen und finanzieren und ausbilden." Sollte der Iran "die falsche Entscheidung treffen, wird Amerika handeln", drohte Bush. |